Formschrägen, Kavitätszuordnung und Hinterschnitte darstellen.
Werkzeug- und Formenbau
CAD-Analyse für Werkzeug- und Formenbauer
Warum 3D-Tool im Werkzeug- und Formenbau einsetzen?
Im Werkzeug- und Formenbau muss früh klar sein, ob ein Bauteil entformbar ist, wo Hinterschnitte liegen und welche Wandstärken kritisch sind. Mit 3D-Tool prüfen Sie diese Punkte direkt am gelieferten CAD-Modell, messen relevante Geometrien und vergleichen neue Kundenstände mit dem bereits bewerteten Modell. Die Ausgangsgeometrie bleibt unverändert.

Bereiche mit auffälligen Wandstärken an Spritzguss- und Gussteilen erkennen.
Geänderte Bereiche zwischen zwei Kundenständen schnell finden und gezielt neu bewerten.
Messwerte, Anmerkungen und Analyseergebnisse für Konstruktion, Kalkulation und Fertigung festhalten.
CAD-Viewer und Analysesoftware für den Werkzeug- und Formenbau
3D-Tool unterstützt Spritzgießformenbau, Stanz- und Umformwerkzeugbau, Vorrichtungsbau, Gießereien und den Modellbau bei der Prüfung eingehender CAD-Daten. Native CAD-Dateien und gängige Austauschformate lassen sich auch ohne das ursprüngliche CAD-System öffnen.
Am Modell prüfen Sie Bauteile, Formen und Werkzeugdaten, kontrollieren Maße und untersuchen Entformungswinkel, Wandstärken und Hinterschnitte. Diese Informationen werden benötigt, bevor Trennungen, Schieber, Einsätze oder Bearbeitungsstrategien festgelegt werden.
Messwerte und Analyseergebnisse lassen sich für Angebote, Konstruktionsbesprechungen und die Abstimmung mit Kunden dokumentieren.
Bauteile, Formen und Werkzeugdaten prüfen
Vor der Auslegung von Form und Werkzeug müssen Entformung, Wandstärken, Hinterschnitte und relevante Bauteilmaße beurteilt sein. Bei einem neuen Kundenstand kommt hinzu, dass Änderungen gegenüber dem bereits bewerteten Modell schnell erkannt werden müssen.
- Spritzgießformenbau: Bauteile auf Entformung, Wandstärken und Hinterschnitte prüfen.
- Stanz- und Umformwerkzeugbau: Formgeometrien, Radien, Abstände und kritische Bauteilbereiche kontrollieren.
- Vorrichtungsbau: Anschlussmaße, Einbauräume und Spannbereiche messen.
- Kalkulation und Projektleitung: Maße, Modellinformationen und geänderte Kundenstände als Grundlage für Werkzeugkonzept und Aufwandseinschätzung nutzen.


Funktionen für die Machbarkeitsprüfung
Für eine Machbarkeitsbewertung müssen vor allem Entformung, Wandstärken und Änderungen zum letzten Modellstand geprüft werden. Dafür stehen Werkzeuganalyse, Wandstärkenanalyse, Modellvergleich und Messfunktionen zur Verfügung.
- Werkzeuganalyse: Formschrägen, Kavitätszuordnung, Hinterschnitte und projizierte Fläche darstellen.
- Wandstärkenanalyse: Wandstärken berechnen und als Heatmap am Modell sichtbar machen.
- Modellvergleich: Unterschiede zwischen zwei Modellständen farblich sichtbar machen und hinzugefügtes beziehungsweise entferntes Material gezielt prüfen.
- Messen und Querschnitte: Abstände, Radien, Winkel und innenliegende Geometrien untersuchen.
- CAD-Daten öffnen und konvertieren: Unterstützte native CAD-Daten ohne das ursprüngliche CAD-System öffnen und mit 3D-Tool Premium bei Bedarf konvertieren.
Kritische Geometrien vor der Detailkonstruktion klären
Kritische Geometrien sollten geklärt sein, bevor Trennungen, Einsätze oder Schieber festgelegt werden und die Detailkonstruktion beginnt.
- Entformungsprobleme früher erkennen: kritische Formschrägen und Hinterschnitte werden sichtbar, bevor Schieber oder Einsätze festgelegt werden.
- Änderungen gezielt neu bewerten: Der Modellvergleich zeigt, welche Bereiche eines neuen Kundenstands tatsächlich verändert wurden.
- Werkzeugaufwand besser einschätzen: Formschrägen, Hinterschnitte, projizierte Fläche, Radien und weitere Geometriedaten können bereits bei Konzept und Kalkulation berücksichtigt werden.